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Jürgen Klopp-Startschuss für eine neue Ära?

Bald fällt er, der Startschuss für eine neue Ära im deutschen Fußball. Dass es endlich wieder eine gute wird, das hoffen zur Zeit wohl alle 83 Millionen Bundestrainer. Zum bereits dritten Mal in 5 Jahren. Zu Recht?

Man darf bei Jürgen Klopp zumindet darauf hoffen, dass alle Spieler ihr Bestes geben. Dass er keine noch so kleine Nachlässigkeit oder Unzuverlässigkeit durchgehen lässt. Und dass er einen Blick für die passenden Spieler hat.
Was eher Anlass zur Sorge gibt, ist eine Sache, die eigentlich ganz normal ist. Nach Hansi Flick und Julian Nagelsmann probiert auch Jürgen Klopp aus. Nominiert sogar alle Spieler, die er irgendwann fest ins Team übernehmen könnte. Eine Sache, die logisch ist für einen neuen Bundestrainer. Eine Zeit, die man nach Flicks und Nagelsmanns Testphasen auch ihm zugestehen muss.

Wobei diese Phase bei Nagelsmann so lange dauerte, dass Klopp jetzt eigentlich keine Zeit mehr dafür hat. Denn der deutsche Fußball muss endlich wieder liefern. Um eben die 83 Millionen Bundestrainer und wie Klopp selbst sagte „die Flagge“ wieder zurückzuholen. Sprich, die Freude der Bevölkerung am deutschen Fußball.

Dass Klopp Spieler wie zum Beispiel Gnabry in den Kader nominiert hat, mag sehr positiv klingen und die Spieler motivieren. Wenn er es gemacht hat, um seine möglichen zukünftigen Spieler erst einmal alle zusammen in einem Trainingscamp zu haben und kennenzulernen, ist diese Nominierung von 44 Spielern sicherlich eine gute Idee. Andererseits werden verständlicherweise hier bereits wieder erste Stimmen laut, die die Nominierung eines Spielers wie Gnabry, der seit 5 Monaten erst ein paar Minuten wieder gespielt hat, berechtigterweise kritisch sehen.

Ich traue Jürgen Klopp durchaus zu, dass er neben seinem DFB-Imperium auch ein gutes Team aufbauen kann. Ob es allerdings auf Dauer ausreicht, um gegen all die motivierten Nationalmannschaften zu bestehen und ihnen wieder das Gefühl zu geben, dass man gegen ein Klopp-Team eben nicht mehr so leicht gewinnen kann, wird genau die Zeit zeigen, die wir so wenig haben.

Ich persönlich habe beschlossen,  erst im kommenden Jahr wieder eine von 83 Millionen BundestrainerInnen zu werden und vorher einfach mal auf den erfahrenen Trainer Klopp, auch wenn ich kein allzu großer Fan von ihm bin, zu vertrauen.

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